Zehn Schülerinnen und Schüler und vier Lehrkräfte erhalten den Europass Mobilität für ihre Teilnahme am europäischen Austauschprogramm im Rahmen von Erasmus+
Am Nachmittag des 3. März erfolgte die Übergabe der Europässe-Mobilität durch den Schulleiter OStD Nico Höllein im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Die Europässe zertifizieren die Kompetenzen, die die Teilnehmer durch den Besuch der Handelsakademie in Prag zu Beginn des Schuljahres erworben haben.
Die Übergabe erfolgte in Anwesenheit der zehn Auszubildenden, die in Prag dabei waren, der vier Lehrkräfte, die die Maßnahme mit begleitet haben sowie weiteren Mitgliedern des Erasmus+-Teams der Staatlichen Berufsschule II Coburg. Weitere Gäste waren einige Ausbilder, zwei Vertreter der IHK, Herr Kissing und Herr Schnabel, und zwei Vertreter der Handwerkskammer, Herr Gebhard und Herr Schmitt sowie als Vertreterin der Stadt Coburg die Projektmanagerin Zukunftsraum Coburg Frau Probst.
Nachdem OStD Höllein die Anwesenden begrüßt hatte, stellte er in seiner Rede zunächst die positiven Effekte der Teilnahme an dem im Rahmen des Erasmus+-Programms geförderten Projekt mit der tschechischen Schule für die einzelnen Teilnehmer heraus. So wurden neben dem kulturellen Austausch, verbunden mit der Anwendung von sprachlichen Kompetenzen, vor allem positive Auswirkungen auf die Persönlichkeitsentwicklung erwähnt. Dann wurde auf die Vorzüge, die das Erasmus+-Programm für die Staatliche Berufsschule II Coburg bietet, hingewiesen. Dieses Programm beinhaltet umfangreiche organisatorische und finanzielle Unterstützung bei der Durchführung solcher Maßnahmen, es fördert den Europäischen Gedanken und speziell das übergeordnete Thema, die Förderung von Nachhaltigkeit an Schulen und im Alltag, stellt eine ideale Ergänzung zum Leitbild der Staatlichen Berufsschule II Coburg dar.
Eine weitere Rede hielt IHK-Hauptgeschäftsführer Siegmar Schnabel. Dieser lobte besonders die Auszubildenen, dass sie dazu bereit waren, sich auf etwas Neues einzulassen. Auf die Zusammenarbeit mit tschechischen Jugendlichen, auf die Erweiterung ihrer interkulturellen Kompetenzen und der intensiven Auseinandersetzung mit dem wichtigen Thema Umweltschutz. Der Gedanke der innereuropäischen Kooperation ist zentral für die Förderung von Wirtschaft und Gesellschaft hierzulande. Die Teilnehmer haben ihr Engagement dafür gezeigt, wofür ihnen Herr Schnabel ausdrücklich seinen Dank aussprach. Gedankt wurde zudem der Schule, den Lehrkräften und den Ausbildungsbetrieben.
Im Anschluss daran erfolgte die Übergabe der Mobilitätspässe, zunächst an die Auszubildenden und im Anschluss an die Lehrkräfte.
Der gemütliche, kommunikative Teil der Veranstaltung wurde durch ein sehr ansprechendes Buffet begleitet, welches auch seinen Teil zum würdigen Rahmen der Veranstaltung beitrug und von den Besuchern gerne angenommen wurde.
Peter Aumüller
