Am 22. April 2026 unternahmen die Klassen 7a und 7b im Rahmen des evangelischen und katholischen Religionsunterrichts eine gemeinsame Exkursion zur St.-Moriz-Kirche in Coburg. Die Kirchenführerin Frau Zimmer ermöglichte dabei einen anschaulichen Einblick in die Geschichte, Architektur und religiöse Bedeutung dieses bedeutenden Kirchenraums.
Bereits von außen beeindruckte die Kirche durch ihre zentrale Lage inmitten der Altstadt. Während eines Rundgangs um das Gebäude erhielten wir zunächst grundlegende Informationen zur Entstehung und Entwicklung der Kirche. Besonders im Gedächtnis blieben dabei die zahlreichen Grabplatten rund um das Gebäude, die eindrucksvoll von der Geschichte und den früheren Generationen zeugen. Den Kirchturm konnten wir leider nicht besteigen, da dort zu dieser Zeit Wanderfalken brüteten.
Im Innenraum konnten zentrale Bereiche wie der Altarraum sowie das große Epitaph im Chorraum aus nächster Nähe betrachtet werden. Wichtige Stationen der Kirchengeschichte wurden dabei anschaulich und lebendig erläutert, insbesondere der Aufenthalt Martin Luthers in Coburg. Ein besonderes Highlight war zudem der Einblick in sonst nicht öffentlich zugängliche Bereiche, beispielsweise hinter die Orgel, was den Besuch besonders spannend machte.
Ein weiterer Schwerpunkt der Führung lag auf der heutigen Nutzung der Kirche im Gemeindeleben. Dabei wurde deutlich, welche Rolle Kirchen auch in der Gegenwart für Gläubige spielen. Zudem wurde thematisiert, dass die Kirche ursprünglich katholisch war und später evangelisch wurde.
Der Besuch der St.-Moriz-Kirche erwies sich somit als gelungene und lebendige Ergänzung zum regulären Unterricht, da Inhalte unmittelbar vor Ort erfahrbar wurden und zugleich die enge Verbundenheit der Konfessionen sichtbar wurde.
Wir bedanken uns für diese bereichernde Erfahrung, die das Verständnis für christliche Traditionen und kirchliche Räume nachhaltig vertiefte und den ökumenischen Gedanken stärkte.
